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Die Idee der sympathischen, lebensklugen Denise von Schoenecker sucht ihresgleichen. Sophienlust wurde gegründet, das Kinderheim der glücklichen Waisenkinder. Denise formt mit glücklicher Hand aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt. Diese beliebte Romanserie der großartigen Schriftstellerin Patricia Vandenberg überzeugt durch ihr klares Konzept und seine beiden Identifikationsfiguren.
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506 – Daniels Herzenswunsch

Nr.: 506
Veröffentlichung: 15. Juni 2024
Erscheinungsweise: alle 2 Wochen
Seitanzahl: 100
Autor: Patricia Vandenberg
Artikel-Nr.: 9783989864610
»Welche Freude, Babs, dich auch einmal wieder in Sophienlust zu sehen«, begrüßte Denise von Schoenecker die junge Frau, die dem neuen dunkelgrünen Auto entstieg. Viel Zeit für eine Umarmung hatten sie nicht, denn Barbara Baumgartens Kinder – Frieder, Axel und die kleine Denise – begrüßten ihre Tante Isi stürmisch. Wieder einmal bedauerten die beiden Frauen, dass sie sich viel zu selten sahen und dass es meist nur dann geschah, wenn ein zwingender Anlass vorlag. Auch heute war es ein besonderer Grund, der Barbara Baumgarten nach Sophienlust geführt hatte. »Ich wollte dich fragen, ob du unsere Rangen für ein paar Stunden in deine Obhut nehmen könntest«, sagte Babs verlegen. »Werner ist wieder mal unabkömmlich, deshalb muss ich Doktor Claussen von der Bahn abholen. Das ist den Trabanten natürlich viel zu langweilig, darum haben sie mich geplagt, sie hier abzuliefern.« »Du brauchst dich doch dafür nicht zu entschuldigen«, meinte Denise herzlich. »Wir freuen uns immer, wenn deine Kinder hier sind. Bei der großen Zahl, die wir haben, macht es wirklich nichts aus. Nun kommt Claussen also doch«, fügte sie hinzu. »Wenn ihr mehr Zeit für ihn haben wollt, kannst du die Kinder ruhig hierlassen.« »Ach, Chris will sich nur erholen. Viel unternehmen kann er ja mit seinem schlimmen Bein nicht. Bei Frau Bernrieder in Buchenau ist er sicher sehr gut untergebracht, und ich hätte einfach ein schlechtes Gewissen, wenn ich dir unsere Kinder auch noch aufladen würde, obwohl ich weiß, dass sie sehr gern hier sind.« »Mach dir keine unnötigen Gedanken.

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