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In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie ist Denise überall im Einsatz. Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt. Doch auf Denise ist Verlass. In der Reihe Sophienlust Extra werden die schönsten Romane dieser wundervollen Erfolgsserie veröffentlicht. Warmherzig, zu Tränen rührend erzählt von der großen Schriftstellerin Patricia Vandenberg.
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20 – Mein Esel Fridolin

Nr.: 20
Veröffentlichung: 8. September 2020
Erscheinungsweise: zweiwöchentlich
Seitanzahl: 100
Autor: Gert Rothberg
Artikel-Nr.: 9783740971014
Denise von Schoenecker sah auf ihre Uhr und dann auf ihre Tochter Andrea. Sie lächelte, als sie sagte: »Ich finde es reizend, wie sehr du nicht nur in der tierärztlichen Praxis deines Mannes, sondern auch in eurem Tierheim aufgehst. Der Journalist, der über euer Tierheim Waldi & Co. berichtet hat, ist entweder ein großer Tierfreund oder aber ein heimlicher Verehrer deiner Schönheit, Andrea!« Sie lachten beide um die Wette. Andrea nickte amüsiert, als sie erwiderte: »Das sagte Hans-Joachim auch. Er ist süß, wenn er ein bisschen eifersüchtig ist. Aber, Mutti, gib zu, über dich ist noch viel enthusiastischer in Zeitungen und Illustrierten geschrieben worden. Es ist ja auch einmalig, was du aus dem ehemaligen Gut Sophienlust gemacht hast!« Denise winkte ab. »Vergiss nicht, es war nicht meine Idee, Sophienlust in ein Heim für unglückliche, verlassene oder einsame Kinder umzuwandeln.« »Ja«, bestätigte Andrea, »du erfüllst nur das Vermächtnis Sophie von Wellentins, die diesen Besitz deinem damals noch so kleinen Sohn Dominik, ihrem Urenkel, hinterlassen hat. Aber es ist ausschließlich dein Verdienst, dass aus Sophienlust ein Heim geworden ist, in dem die Kinder wieder glücklich werden. Der Journalist, der dich den Engel von Sophienlust nannte, hat nicht so unrecht.« Denise sah sehr jung aus, als sie abermals herzlich lachte. Andrea aber fuhr fort: »Damals, als du meinen Vater heiratetest, konnte ich genauso wenig wie mein Bruder Sascha verstehen, dass Vater nicht lieber Witwer geblieben war. Er hatte doch uns beide. Außerdem hast du auch noch Dominik in die zweite Ehe mitgebracht. Doch heute können Sascha und ich uns gar nicht mehr vorstellen, dass ihr beide, du und Dominik, nicht immer hier gewesen seid.

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