Komp_Header_Serie_Sophienlust_Extra_1150x500px
KompKMS_Serienwelt_Sophienlust_EXTRA_60px_Hoehe_Freisteller
In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie ist Denise überall im Einsatz. Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt. Doch auf Denise ist Verlass. In der Reihe Sophienlust Extra werden die schönsten Romane dieser wundervollen Erfolgsserie veröffentlicht. Warmherzig, zu Tränen rührend erzählt von der großen Schriftstellerin Patricia Vandenberg.
Loading...
KompKMS_Serienwelt_Sophienlust_EXTRA_60px_Hoehe_Freisteller

146 – Betrogen um Mutterliebe

Nr.: 146
Veröffentlichung: 2. April 2024
Erscheinungsweise: wöchentlich
Seitanzahl: 100
Autor: Gert Rothberg
Artikel-Nr.: 9783989862562
Riezlern im Kleinen Walsertal wurde von den Touristen sehr geschätzt. Die Einheimischen waren stolz auf ihre Heimat inmitten der grandiosen Bergwelt. Eine junge Frau aber begehrte sich jeden Tag von Neuem darüber auf, dass sie hier leben musste. Es war die achtundzwanzigjährige Ruth Fendt. Sie stammte aus Frankfurt und war durch ihre Ehe ins Kleine Walsertal verschlagen worden. Die schöne blonde Frau wollte nicht einsehen, dass sie hier leben musste. Sie hätte in München wohnen können, denn dort arbeitete ihr Mann als Staatsanwalt. Aber er war nicht dazu zu bewegen, sein Domizil in der Großstadt aufzuschlagen. Dr. Christian Fendt stammte aus Riezlern. Seine Eltern hatten hier einen Bauernhof gehabt, den inzwischen fremde Menschen bewirtschafteten. Denn der einzige Bruder von Dr. Fendt, der den Hof übernommen hatte, war im Winter beim Holzrücken tödlich verunglückt. Der junge Staatsanwalt hatte sich ein schmuckes Haus gebaut. Es stand etwas abseits auf einem Hang und wurde von vielen bewundert. Am Freitagnachmittag kam Dr. Fendt nach Hause und blieb bis zum Montagmorgen. Oft nahm er auch während der Woche die Fahrt von München ins Kleine Walsertal auf sich, weil er jede Stunde, die er zu Hause sein konnte, schätzte. Es zog ihn immer zu seiner Frau und zu seinem fünfjährigen Töchterchen Annelie. Dr.

Könnte Sie auch interessieren