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In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie ist Denise überall im Einsatz. Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt. Doch auf Denise ist Verlass. In der Reihe Sophienlust Extra werden die schönsten Romane dieser wundervollen Erfolgsserie veröffentlicht. Warmherzig, zu Tränen rührend erzählt von der großen Schriftstellerin Patricia Vandenberg.
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140 – Ohne Eltern – ohne Heimat

Nr.: 140
Veröffentlichung: 20. Februar 2024
Erscheinungsweise: wöchentlich
Seitanzahl: 100
Autor: Gert Rothberg
Artikel-Nr.: 9783989862470
Entzückt betrachtete Marianne Garde die leibliche Gegend. Sie war jetzt sehr froh, dass sie von der Autobahn abgebogen war, um ein Stück auf der Landstraße zu fahren. So lernte man die Gegend besser kennen und konnte sich auch ein besseres Bild von der Bevölkerung machen. Die kleinen Orte, durch die sie jetzt fuhr, machten einen gemütlichen und sehr sauberen Eindruck. Der Raum Württemberg war ihr bisher ziemlich fremd gewesen. Ihr Leben hatte sich fast ausschließlich im Norden von Deutschland abgespielt. Nur im Urlaub war sie ein paarmal in den Süden und Westen gefahren. Diesmal handelte es sich nicht um eine Urlaubsfahrt. Sie war in Stuttgart gewesen, um dort höchstpersönlich ihr Bild »Knabe am Teich« bei seinem neuen Besitzer abzuliefern. Das Bild hatte auf einer Ausstellung in München Beachtung gefunden, und sie war sehr froh gewesen, dass sie es hatte so gut verkaufen können. Als der Käufer dann auch noch eine Einladung für sie übers Wochenende ausgesprochen hatte, hatte sie gern zugesagt. Die Tage, die sie in einem Vorort von Stuttgart bei dem Käufer, Herrn Dr. Clausen, und dessen Familie verlebt hatte, waren dann auch sehr harmonisch und angenehm verlaufen. Mit einem Scheck in der Handtasche befand sie sich nun auf der Heimfahrt nach Hamburg. Marianne Garde war im Augenblick mit sich und der Welt sehr zufrieden, und sie hatte auch allen Grund dazu. Mit ihrem Bild »Knabe am Teich« schien ihr nun endgültig der Durchbruch gelungen zu sein. Man kannte sie jetzt, und ihre Bilder fanden Käufer. Vor ihr lag noch ein langes Leben.

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