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Der Sophienlust Bestseller darf als ein Höhepunkt dieser Erfolgsserie angesehen werden. Denise von Schoenecker ist eine Heldinnenfigur, die in diesen schönen Romanen so richtig zum Leben erwacht. Das Kinderheim Sophienlust erfreut sich einer großen Beliebtheit und weist in den verschiedenen Ausgaben der Serie auf einen langen Erfolgsweg zurück. Denise von Schoenecker verwaltet das Erbe ihres Sohnes Nick, dem später einmal, mit Erreichen seiner Volljährigkeit, das Kinderheim Sophienlust gehören wird.
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82 – Der Engel von Sophienlust

Nr.: 82
Veröffentlichung: 24. Januar 2023
Erscheinungsweise: wöchentlich
Seitanzahl: 100
Autor: Patricia Vandenberg
Artikel-Nr.: 9783987572838
In Sophienlust hatte das Stimmungsbarometer den Tiefpunkt erreicht. So etwas war noch nie da gewesen, aber Grund genug war dafür vorhanden. Denise von Schoenecker hatte bei ihrem ersten Ausritt nach langer Zeit Pech gehabt. Soeben hatte Alexander von Schoenecker den versammelten Angestellten und Kindern eröffnet, dass sie sich den Arm gebrochen habe und einige Tage in der Klinik bleiben müsse. Danach würde noch eine längere Schonzeit nötig sein. Und das vierzehn Tage vor Carolas Hochzeit! Alle blickten betroffen drein. »Dann werden wir die Hochzeit halt noch mal verschieben müssen«, sagte Carola Dahm sehr gefasst zu ihrem Verlobten Wolfgang Rennert. Er nickte stumm, aber unwillkürlich blickte er zu dem schmucken Häus­chen hinüber, das nun schon einige Wochen auf sie wartete. Mit viel Liebe und der großzügigen Hilfe aller, die ihnen von Herzen zugetan waren, hatten sie es eingerichtet. »Es tut mir leid«, sagte Alexander von Schoenecker deprimiert. Er hatte nun auch einige Sorgen, mit denen er fertig werden musste. Die drei großen Kinder Sascha, Andrea und Dominik, zeigten sich gefasst, aber der kleine Henrik, der sich gerade im Trotzalter befand, schrie unentwegt nach seiner Mutti. Alexander machte sich bittere Vorwürfe. Er hatte Denise zu diesem Ausritt überredet. Tapfer und zuversichtlich wie immer, hatte sie ihn nach dem Sturz zu trösten versucht. »Es ist ja nicht so schlimm«, hatte sie gemeint, aber für sie alle war es doch schlimm genug.

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