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Exzellent – das ist er im wahrsten Sinne des Wortes: einzigartig, schlagfertig und natürlich auch unangenehm schlagfähig. Wer ihn unterschätzt, hat schon verloren. Sein Regenschirm ist nicht nur sein Markenzeichen, sondern auch die beste Waffe der Welt. Seinem Charisma, Witz und Charme kann keiner widerstehen. Der exzellente Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!
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104 – Die Mord AG 

Nr.: 104
Veröffentlichung: 25. Juni 2024
Erscheinungsweise: alle 2 Wochen
Seitanzahl: 100
Autor: Günter Dönges
Artikel-Nr.: 9783989865020

Parker contra »Mord-AG«

»Ein unerträglicher Gestank, mit Verlaub zu sagen«, bemerkte Butler Josuah Parker, als sie die grüne Ebene erreicht hatten.

Mike Rander, der das Steuer des Wagens übernommen hatte, bremste ab und stieg aus. Er ging um den Stationswagen herum und blieb an der niedrigen Brüstung des Steilhangs stehen. Aus etwas zusammengekniffenen Augen sah er in das weite Tal hinunter, das vor wenigen Monaten vielleicht noch einen ganz friedlichen Eindruck gemacht haben mochte. Jetzt spürte man förmlich das hektische Treiben, das sich dort unten breitgemacht hatte. Man brauchte sich nicht sonderlich anzustrengen, um die vielen Bohrtürme erkennen zu können, die allenthalben aus dem fruchtbaren Weideboden emporwuchsen.

Am Horizont war die Silhouette einer kleinen Stadt zu sehen. Es handelte sich um Redville, das seit einigen Wochen zur bekanntesten Kleinstadt der Staaten emporgewachsen war. Seit einigen Wochen nämlich hatte man in diesem Tal Öl gefunden, das erstaunlich dicht unter der Erdoberfläche stand.

Jeder Grundstücksbesitzer hatte spekuliert. In der Hoffnung, auf seinem Grund und Boden Öl zu finden. Fahrbare Bohrtürme ließen sich dafür die runde Summe von fünftausend Dollar zahlen und rasten zum nächsten Kunden, der es kaum erwarten konnte, reich zu werden.

Das sonst so friedliche Tal glich jetzt einem Ameisenhaufen. Abgesehen von den Bewohnern interessierten sich auch wachsame Spekulanten und Abenteurer für dieses Geschäft. Sie alle dachten, einen großen Schritt machen zu können. Öl- und Stahlfirmen hatten Außenbüros eingerichtet. Gauner schwindelten, was das Zeug hielt, und die Polizei machte Überstunden. Und über allem lagerte seit einigen Wochen der penetrante Geruch des Öls, der hinauf bis zur Höhenstraße drang.

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