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Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein ‚Fall’, er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Auf sie kann er sich immer verlassen, wenn es darum geht zu helfen. Patricia Vandenberg ist die Begründerin von "Dr. Norden", der erfolgreichsten Arztromanserie deutscher Sprache, von "Dr. Laurin", "Sophienlust" und "Im Sonnenwinkel". Ohne ihre Pionierarbeit wäre der Roman nicht das geworden, was er heute ist.
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135 – Es sollte das Ende einer Liebe sein

Nr.: 135
Veröffentlichung: 28. Mai 2024
Erscheinungsweise: wöchentlich
Seitanzahl: 100
Autor: Patricia Vandenberg
Artikel-Nr.: 9783989864313
»Als ich Jakob begegnet bin, hatte ich die Hoffnung auf einen Mann, der zu mir passt, schon längst aufgegeben.« Nach der Untersuchung in der Leitner-Klinik zog sich Lea Grünberg hinter dem Wandschirm an. Dabei beantwortete sie aufgeschlossen die Fragen des Frauenarztes Dr. Hans-Georg Leitner. »Das kenne ich«, erwiderte Hans-Georg, von seinen Freunden nur Schorsch genannt, und ging hinüber zum Waschbecken, um sich die Hände zu waschen und zu desinfizieren. Vor seinem geistigen Auge zog die Reihe der Frauen vorüber, die seinen Weg in all den Jahren gekreuzt hatten. Nach einer gescheiterten Ehe und ein paar mehr oder weniger hoffnungsvollen Beziehungen war er schließlich allein geblieben. »Du bist ja doch nur mit deiner Klinik verheiratet«, war der Vorwurf, den er am öftesten zu hören bekommen hatte. »Woran lag es denn bei Ihnen?«, fragte Lea unverblümt. Der Chef der privaten Frauenklinik, zu dem ihr Hausarzt Dr. Daniel Norden sie überwiesen hatte, war ihr schon bei ihrem ersten Besuch auf Anhieb sympathisch gewesen. Deshalb antwortete sie auch so offen auf seine Fragen zu ihrem Privatleben. Diese Fragen stellte er nicht etwa zum Vergnügen. Lea war bei ihm wegen ihres unerfüllten Kinderwunsches, und er brauchte so viel Informationen wie möglich über ihr Leben. »Vielleicht habe ich ja falsche Prioritäten gesetzt.« Möglicherweise hatten die Frauen ja recht gehabt. Das sah Dr.

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