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Die schönsten Dr. Norden Romane in einer Serie zusammengefasst. Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein ‚Fall’, er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Er sucht nach Hintergründen, nach der Ursache, warum dem Patienten nicht zu helfen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Auf sie kann er sich immer verlassen, wenn es darum geht zu helfen.
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10 – Zwei Lover wie Feuer und Wasser

Nr.: 10
Veröffentlichung: 5. April 2022
Erscheinungsweise: alle 2 Wochen
Seitanzahl: 100
Autor: Patricia Vandenberg
Artikel-Nr.: 9783740991920

»Das erinnert mich an die Zeiten, als wir damals beide gemeinsam in der Praxis gearbeitet haben.« Versonnen saß Felicitas Norden am Mittagstisch und lauschte den Fachsimpeleien, die ihr ältester Sohn mit ihrem Mann Daniel führte. »Die Erinnerung daran erscheint mir wie aus einem anderen Leben.«

Nachdem Danny den alteingesessen Arzt während eines mehrmonatigen Aufenthalts seiner Eltern im Orient mit Bravour vertreten und sich seine Sporen verdient hatte, war vom Familienrat beschlossen worden, dass er als Assistent in die Praxis seines Vaters einsteigen sollte.

»Das kommt dir nicht nur so vor, mein Feelein«, erwiderte Danny weich. »Das war ein anderes Leben. Erinnerst du dich? Damals hatten wir noch keine Kinder. Unsere Wohnung lag im selben Haus wie die Praxis und das gute, alte Lenchen hat den Haushalt geführt.«

»Das ist ja mal cool!«, entfuhr es Danny. »Mit dem Aufzug in die Arbeit zu fahren statt mit dem Auto. Das wär genau mein Wetter.«

Fee lachte belustigt auf.

»Wie alles im Leben hatte auch das Vor- und Nachteile«, erklärte sie ihrem mittlerweile erwachsenen Sohn. Die Vorstellung, dass er damals nicht mehr als ein Zellklumpen gewesen war, amüsierte sie. Und heute diskutierte sie mit ihm über das Leben, das sie damals geführt hatte im Bewusstsein, bald Mutter ihres ersten Kindes zu werden. »Damals waren wir quasi ständig im Dienst und hatten kaum ein Privatleben.«

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