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Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein ‚Fall’, er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben. Die Serie von Patricia Vandenberg befindet sich inzwischen in der zweiten Autoren- und auch Arztgeneration.
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492 – Beschämende Gewissheit

Nr.: 492
Veröffentlichung: 6. Februar 2024
Erscheinungsweise: 2 mal pro Woche
Seitanzahl: 100
Autor: Patricia Vandenberg
Artikel-Nr.: 9783989862999

»Interessante Ausarbeitung, Frau Kollegin«, lobte der Abteilungsleiter Jonas Böhse und warf der Versicherungsmaklerin Gisela Stuck einen wohlwollenden Blick zu. »Ich bin gespannt, wie dieser Vorschlag in der nächsten Sitzung aufgenommen wird.«

»Lassen wir es auf einen Versuch ankommen«, lächelte Gisela selbstbewußt.

Jonas überflog noch einmal die Unterlagen, die sie ihm zu Beginn des Meetings überreicht hatte. »Bevor ich damit zum Vorstand gehe, sollten wir allerdings noch einmal über die Personalkosten sprechen«, riet er in väterlichem Ton. »Meinen Sie nicht, die sind etwas zu hoch angesetzt?«

»Meiner Ansicht nach kann man nur von motivierten Mitarbeitern Höchstleistungen fordern. Und welches Mittel ist da probater als ein gutes Gehalt?«

»Sie sind eine mutige Frau, Gisela. Ich hoffe, Ihre Risikobereitschaft zahlt sich aus.«

»Da bin ich mir ganz sicher. Zerbrechen Sie sich mal nicht meinen Kopf.« Zufrieden sammelte Gigi ihre Unterlagen zusammen und erhob sich, während Jonas Böhse ihr einen bewundernden Blick zuwarf.

»Ihr Mann ist ein wahrer Glückspilz. Ich wünschte, ich hätte eine ebenso geschäftstüchtige Frau an meiner Seite. Dann müßte ich mich nicht ständig verteidigen, warum es abends immer so spät wird.«

»Leider interessiert sich Mathias nicht für meinen Beruf.

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