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Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein ‚Fall’, er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben. Die Serie von Patricia Vandenberg befindet sich inzwischen in der zweiten Autoren- und auch Arztgeneration.
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303 – Vergiss die Angst

Nr.: 303
Veröffentlichung: 11. Dezember 2018
Erscheinungsweise: wöchentlich
Seitanzahl: 100
Autor: Patricia Vandenberg
Artikel-Nr.: 9783740939144
Dorthe Harling stieß einen kleinen Schrei aus, als ein schmutziger, blutverschmierter junger Mann in die Praxis von Dr. Norden gewankt kam, und nach ihm gleich Adele Walter, deren Stimme wahrhaftig nicht zu überhören war, worauf auch sofort Franzi, die junge Arzthelferin, und auch Dr. Norden ins Vorzimmer kamen. »Der Mastix war es, dieser Mörderhund«, kreischte Adele Walter, »aber jetzt meld’ ich es der Polizei, und wenn die Bitterling hundertmal die Baronin von und zu ist. Man ist ja seines Lebens nicht mehr sicher vor dem Untier, wo ich doch wirklich Hunde mag, und jeder weiß das.« Und jeder in der Umgebung wußte, daß Adele Walter die perfekteste, sauberste und zuverlässigste Zugehfrau war, die man finden konnte, wenn sie auch manchmal ihr Mundwerk nicht in Zaum halten konnte. Daß sie jetzt wütend war, konnte man ihr nicht verdenken, denn der junge Mann brach nun bewußtlos zusammen. Aber wer das war, konnte Adele Walter auch nicht sagen. »Gesehen hab’ ich es, wie der Köter über den Zaun sprang und gleich auf den Burschen los, und wie er ihn zusammenbiß. Geschrien hab’ ich wie eine Wilde, aber meinen Sie ja nicht, Herr Doktor, daß die gnädige Baronin etwas unternommen hätte. Ich hab’ dann nur gedacht, daß er schnell Hilfe braucht, ich meine der Bursch’ da, und deshalb hab’ ich ihn hergebracht. Schauens doch, wie ich auch ausschaue.« »Dafür muß die Versicherung aufkommen, Frau Walter. Ich werde Ihnen behilflich sein, aber jetzt muß ich mich um den Patienten kümmern«, sagte Dr. Norden. Und während der Verletzte noch bewußtlos am Boden lag, wurde ihm schon Erste Hilfe zuteil. Dann rappelte er sich auf, und Dr. Norden konnte in seinem Behandlungsraum die Wunden versorgen, die ihm zugefügt worden waren.

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