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Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein ‚Fall’, er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben. Die Serie von Patricia Vandenberg befindet sich inzwischen in der zweiten Autoren- und auch Arztgeneration.
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280 – Eine Handvoll Glück für Dorothee

Nr.: 280
Veröffentlichung: 3. Juli 2018
Erscheinungsweise: wöchentlich
Seitanzahl: 100
Autor: Patricia Vandenberg
Artikel-Nr.: 9783740931513
Emily van Holden war einst eine berühmte Schauspielerin gewesen, aber wie sehr sie in Vergessenheit geraten war, bewies die kleine Trauergesellschaft, die an ihrem Grabe stand. Vielleicht hatte sie auch nicht verstanden, Freundschaften zu pflegen. Wie tyrannisch sie sein konnte, hätte am besten Dorothee van Holden, ihre Großnichte, erzählen können, die neben dem Notar Dr. Kustermann direkt vor dem Grab stand.Aber sie hatte nicht die Absicht, über die zehn Jahre zu sprechen, die sie im Hause ihrer Großtante und Patin verbracht hatte, denn an diesem offenen Grab begann sie wieder Hoffnung zu schöpfen, daß das Leben auch schön werden könnte.Ab und zu warf Dr. Kustermann einen Blick auf Dorothee, aber sie stand da mit gesenktem Kopf, bewegungslos, und schien jene, die ihr dann die Hand drücken wollten, gar nicht wahrzunehmen.Sie war etwas mehr als mittelgroß, sehr schlank und feingliedrig, hatte ein Madonnengesicht und war auch in der Kleidung darauf bedacht, ja nicht aufzufallen. Es hätte ihr aber doch ein Lächeln abgerungen, hätte sie geahnt, daß man in ihr nun die reiche Erbin betrachtete.Dr. Kustermann erlaubte sich, seine Hand leicht unter ihren angewinkelten Arm zu schieben, als sie den Friedhof verließen.»Ich darf Sie doch zum Essen einladen, Dorothee?« fragte er freundlich.»Ja, gern«, erwiderte sie. »Sie werden mir ja noch einiges zu erzählen haben. Zum Beispiel, wann ich das Haus verlassen muß.« Sie sagte es ruhig und ohne jede Bitterkeit. Aber er war sehr bestürzt.»Nun, die Testamentseröffnung findet erst am Nachmittag statt«, erklärte er. »Frau van Holden hat alles genau bestimmt.

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