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Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein ‚Fall’, er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben. Die Serie von Patricia Vandenberg befindet sich inzwischen in der zweiten Autoren- und auch Arztgeneration.
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269 – Der Tag, der Stefanie veränderte

Nr.: 269
Veröffentlichung: 17. April 2018
Erscheinungsweise: wöchentlich
Seitanzahl: 100
Autor: Patricia Vandenberg
Artikel-Nr.: 9783740928285

Dr. Daniel Norden saß wie auf Kohlen, denn Margit Novak wurde wieder einmal nicht damit fertig, ihre sämtlichen Leiden aufzuzählen. Sie war Mitte Vierzig, befand sich in der Midlife Crisis und hatte eine panische Angst, an Krebs zu erkranken, wenn sie nur irgendwo den geringsten Schmerz spürte. Es nützte auch nicht viel, wenn Dr. Norden ihr sagte, daß manch eine froh sein würde, so gesund zu sein wie sie.

Dr. Norden wollte nach Hause. Seine Frau hatte Geburtstag, und er wollte wenigstens den Abend im Kreis der Familie verbringen, da die letzten Wochen ihm praktisch nur Zeit für ein hastiges Mittagessen gelassen hatte.

Dorthe Harling kam als rettender Engel ins Sprechzimmer. Sie kannte jetzt Frau Novak schon, um es zu wissen, daß dem stets geduldigen Chef auch mal der Kragen platzen konnte.

»Ein Notfall«, sagte Dorthe mit einem bedeutungsvollen Blick und Dr. Norden sprang sogleich mit einem Seufzer auf.

»Sie haben es gehört, Frau Novak, Sie müssen mich entschuldigen«, erklärte er.

»Aber ich habe Ihnen noch gar nicht gesagt, daß ich nachts mindestens dreimal aufwache«, sprudelte es über ihre sorgfältig geschminkten Lippen. Doch Dr. Norden warf Dorthe nur einen dankbaren Blick zu, griff nach seinem Arztkoffer und entschwand mit einem hastigen Gruß.

»Er hat wirklich nie Zeit«, sagte Margit Novak unwillig, »immer diese Hetze.«

»Sie sind aber schon eine Viertelstunde hier, Frau Novak.«

Dorthe wurde mit einem vorwurfsvollen Blick bedacht. »Schließlich bin ich auch Privatpatientin«, erklärte sie, »und ich lese immer wieder in den Zeitungen, daß man beizeiten zu Vorsorgeuntersuchungen gehen solle.«

»Sie haben ein ausgezeichnetes EKG, normalen Blutdruck,

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