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Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein ‚Fall’, er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben. Die Serie von Patricia Vandenberg befindet sich inzwischen in der zweiten Autoren- und auch Arztgeneration.
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265 – Vereint in schweren Stunden

Nr.: 265
Veröffentlichung: 13. März 2018
Erscheinungsweise: wöchentlich
Seitanzahl: 100
Autor: Patricia Vandenberg
Artikel-Nr.: 9783740926717

Margot Altrichter hatte sich bei Dr. Norden angemeldet. Dorthe Harling und Franzi hatten die lustige Witwe, wie sie von ihren Bekannten genannt wurde, noch nicht kennengelernt. Freilich tuschelten die lieben Bekannten nur hinter Margots Rücken, denn auf ihre großzügigen Einladungen wollte man nicht verzichten. Margot war gerade vierzig geworden, aber sie mogelte ein paar Jährchen weg, und das konnte sie sich auch leisten. Sie war eine attraktive Frau, und zweimal im Jahr verbrachte sie je zwei Wochen auf einer Schönheitsfarm, um sich die jugendliche Schönheit noch lange zu erhalten. Ja, sie war schön und sonnte sich gern in der Bewunderung, die die Männer ihr zuteil werden ließen.

So sehr auf Schönheit und Wirkung bedacht, war ihr Seelenleben verkümmert, und niemand empfand das mehr als Angela, die jetzt neunzehnjährige Tochter, die noch nicht ganz zehn Jahre alt gewesen war, als der von ihr so heißgeliebte Vater gestorben war. Es war ein entsetzlicher Schock für das Kind gewesen, denn Manfred Altrichter war nicht krank gewesen. Er starb an einem Herzinfarkt am Steuer seines Wagens, als er Angela von der Schule abgeholt hatte.

Seither war das aufgeweckte, lustige Kind völlig verwandelt. Angela stotterte, beteiligte sich nicht mehr am Unterricht, war der Mutter ablehnend gegenüber, obgleich es auch für Margot ein Schock gewesen war, den Ehemann so plötzlich zu verlieren. Aber da sie nun eine reiche Witwe war, erging sie sich nicht lange in tiefer Trauer. Angela kam in ein Internat, zu ihrem Besten natürlich, wie Margot sagte, denn in der alten Schule wurde sie wegen

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