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Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein ‚Fall’, er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben. Die Serie von Patricia Vandenberg befindet sich inzwischen in der zweiten Autoren- und auch Arztgeneration.
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257 – Eine Woche vor der Hochzeit

Nr.: 257
Veröffentlichung: 16. Januar 2018
Erscheinungsweise: wöchentlich
Seitanzahl: 100
Autor: Patricia Vandenberg
Artikel-Nr.: 9783740925079

Nathalie Engstroem probierte ihr Brautkleid an, und Annabel Brillon betrachtete das grazile, bildschöne Mädchen mit Wohlgefallen.

»Bezaubernd«, sagte sie zufrieden, »aber dünner darfst du jetzt nicht mehr werden vor lauter Aufregung, sonst sitzt die Corsage nicht mehr.«

Nathalie schenkte ihr ein hinreißendes Lächeln. »Wer hat schon das Glück, eine Freundin zu haben, die eine berühmte Modeschöpferin ist«, sagte sie herzlich.

»Übertreib nicht«, lachte Annabel, »du bist bisher meine beste Kundin. Aber ich muß zugeben, daß du auch die beste Werbung für mich bist. Frau Norden und Frau Delorme haben Abendkleider bei mir bestellt, und es macht natürlich Freude, für so schöne Frauen zu arbeiten.«

»Es ist auch eine reine Freude, sich von einer schönen Frau beraten zu lassen, die so viel Geschmack hat.«

»Jetzt mal Schluß mit der Beweihräucherung«, sagte Annabel. »Wieso mußte Alexander eigentlich so plötzlich nach Spanien?«

»Wegen seiner Großmama. Sie ist ein bißchen tyrannisch. Wenn sie pfeift, muß alles springen. Aber sie ist steinreich, und da werden Zugeständnisse gemacht.«

Annabel runzelte leicht die Stirn. »Und wie kommst du mit seinen Eltern zurecht, Nathalie?«

In Nathalies Augen blitzte es schelmisch. »Wahrscheinlich hätten sie es lieber gesehen, Alexander hätte ihnen eine Prinzessin präsentiert, aber immerhin bin ich ja auch eine ganz gute Partie!«

Annabel wußte, daß Nathalie sogar eine sehr gute Partie war, denn sie selbst hatte eine großzügige Starthilfe von der Internatsfreundin bekommen. Freilich stärkte die finanzielle Sicherheit auch Nathalies Selbstbewußtsein, und ihr ererbtes Vermögen hatte ihr wohl auch die Tür zu Schloß Thureck geöffnet. Für Alexander von Thureck zählte jedoch nur, daß er dieses bezaubernde Mädchen

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