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Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein ‚Fall’, er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben. Die Serie von Patricia Vandenberg befindet sich inzwischen in der zweiten Autoren- und auch Arztgeneration.
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255 – Dr. Norden – mein Lebensretter

Nr.: 255
Veröffentlichung: 2. Januar 2018
Erscheinungsweise: wöchentlich
Seitanzahl: 100
Autor: Patricia Vandenberg
Artikel-Nr.: 9783740924669

Dr. Daniel Norden machte zu nächtlicher Stunde Krankenbesuche. Der Wetterumschwung hatte den Kreislauf- und Herzkranken wieder schwer zu schaffen gemacht, und er ließ keinen Patienten im Stich, auch wenn es nun schon nach zehn Uhr war. Selten jedoch geschah es, daß Fee Norden ihren Mann dann auch noch bei einem Patienten suchen mußte wegen eines anderen Notfalls. So aber an diesem Abend im Mai.

Er war bei Martha Schneiders, die erst kürzlich operiert worden war, und sie hatte postoperative Schmerzen. Grad hatte er gesagt, daß sie eben doch besser noch ein paar Tage in der Klinik hätte bleiben sollen, als das Telefon läutete. Fritz, der Sohn von Frau Schneiders, sah Dr. Norden richtig mitleidig an. »Ihre Frau, dringend«, sagte er.

Da dachte Daniel Norden erschrocken, daß eines der Kinder krank geworden sein könnte, aber dem war nicht so. Es handelte sich um Frau Gillbrecht, die nicht weit von den Schneiders’ entfernt wohnte. Da Fee sagte, daß die Patientin kaum noch sprechen konnte und voller Angst sei, griff Daniel Norden gleich nach seinem Koffer. Frau Schneiders hatte ihre Spritze schon bekommen, und wenn sie auch gern noch mit ihm geredet hätte, er stürmte schon hinaus.

»Du mußt Verständnis haben, Mama«, sagte Fritz Schneiders, »der arme Dr. Norden ist geplagt genug. Ich möchte nicht Arzt sein.«

»Soweit hättest du es auch gar nicht gebracht mit deinem miesen Abitur«, sagte sie vorwurfsvoll.

»Immerhin schon zum Abteilungsleiter, während die Geisteslichter zum großen Teil noch eine Stellung suchen«, konterte er. »Und du hättest dich in der Klinik noch pflegen lassen

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