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Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein ‚Fall’, er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben. Die Serie von Patricia Vandenberg befindet sich inzwischen in der zweiten Autoren- und auch Arztgeneration.
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254 – Ein Fremder kam von irgendwo

Nr.: 254
Veröffentlichung: 26. Dezember 2017
Erscheinungsweise: wöchentlich
Seitanzahl: 100
Autor: Patricia Vandenberg
Artikel-Nr.: 9783740924409

»Wer das Glück hatte, diese Frau zu kennen, kann ermessen, was ihr Tod für die Familie, aber auch für die Angestellten des Unternehmens bedeutet.« So sprach der Pfarrer am Grab von Martine Kilian-Denault, die durch einen tragischen Unfall aus einem so erfolgreichen Leben gerissen worden war.

Entsetzen hatte sich ausgebreitet, als vor einer Woche bekannt geworden war, daß die Privatmaschine, die sie von einer Konferenz in Straßburg heim nach München bringen sollte, verschollen war. Gehofft und gebetet hatten viele, daß man sie dennoch finden, lebend finden würde, aber alles Hoffen und Beten war vergeblich gewesen. Mit ihr waren auch der Syndikus der Firma, Dr. Arnaud, und der Pilot ums Leben gekommen, der aber in der badischen Heimat beigesetzt worden war. Die Beerdigung von Dr. Arnaud sollte anschließend stattfinden. Sein einziger Sohn Christopher stand nun mit der Familie Kilian an diesem Grab.

Martin Kilian stützte seine Frau Doris, über deren Gesicht unaufhaltsam die Tränen rannen. Es mochte wenige Frauen geben, die ihre Schwiegermutter so innig liebten, wie es hier gewesen war. Die Kinder der beiden, Manuela, Benedict und die kleine Sandra, hatten auch die Taschentücher an die Augen gepreßt.

»Mömmi, liebste Mömmi, komm doch wieder«, schluchzte Sandra, und da war es vollends um aller Fassung geschehen. Eine Lücke war gerissen worden, die sich nie ganz würde schließen können.

Christopher Arnaud stand zwischen Manuela und Sandra. Ganz unbewußt, selbst voller Trauer und nun auch voller Mitgefühl, legte er seine Arme um die beiden Mädchen. Es war ein unendlich trauriger Abschied, und es gab nur ein paar

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