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Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein ‚Fall’, er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben. Die Serie von Patricia Vandenberg befindet sich inzwischen in der zweiten Autoren- und auch Arztgeneration.
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250 – Seit ich dich gefunden habe

Nr.: 250
Veröffentlichung: 23. November 2017
Erscheinungsweise: wöchentlich
Seitanzahl: 100
Autor: Patricia Vandenberg
Artikel-Nr.: 9783740923785

Daniela lehnte in einem Sessel und hatte die Beine auf dem Schreibtisch ihrer Mutter übereinander geschlagen. Es waren lange Beine, und sie steckten in apricotfarbenen Hosen. Apricot war die Modefarbe der Saison, und Daniela Sassari konnte es sich leisten, die neuesten, schicksten und teuersten Sachen zu tragen, denn Julia Sassari, die berühmte Modeschöpferin, war ihre Mutter.

Julia sah ihre Tochter irritiert an. »Würdest du bitte so freundlich sein und deine Beine anderswo placieren, Dani?« fragte sie nachsichtig. »Ich muß nämlich noch arbeiten. Wie du weißt, muß ich morgen nach Paris fliegen. Warum willst du eigentlich nicht mitkommen?«

Daniela kniff leicht die Augen zusammen. Sie hatte einige Gründe, ihre Mutter nicht zu begleiten, aber sie wollte darüber nicht sprechen. Was sie beschäftigte, war zu einer Art Zwangsvorstellung geworden, seit sie gestern zufällig ein Telefongespräch belauscht hatte, das ihre Mutter mit Professor Vandresen geführt hatte, den Daniela Onkel Jeff nannte.

Daniela war von einem Konzert mit Tina Turner zurückgekommen und so begeistert gewesen, daß sie noch mit ihrer Mutter darüber hatte sprechen wollen. Sie wußte ja, daß Julia noch in ihrem Arbeitszimmer war, weil Licht brannte, und die Tür zu diesem Raum hatte einen Spalt offengestanden. Sie hatte gehört, wie ihre Mutter sagte: »Nein, sie wird es nicht erfahren, Jeff. Wozu auch? Wir sind zwanzig Jahre ohne Mann und Vater ausgekommen, und so wird es auch bleiben. Und ich bin überzeugt, daß Dani überhaupt nicht interessiert ist, etwas über ihn zu erfahren. Basta.«

Nun war es gewiß nicht so, daß Daniela völlig uninteressiert war, was ihren

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