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Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein ‚Fall’, er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben. Die Serie von Patricia Vandenberg befindet sich inzwischen in der zweiten Autoren- und auch Arztgeneration.
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243 – Ein schönes Mädchen in Gefahr

Nr.: 243
Veröffentlichung: 5. Oktober 2017
Erscheinungsweise: wöchentlich
Seitanzahl: 100
Autor: Patricia Vandenberg
Artikel-Nr.: 9783740922405

Sebastian Volkmann kam in Dr. Nordens Praxis gehumpelt. »Jesses, was haben Sie denn wieder angestellt«, rief Loni, Dr. Nordens getreue Helferin, erschrocken aus.

»Ungeschickt lässt grüßen«, brummte er. »Ich wollte die Hecke schneiden, und da bin ich von der Leiter gerutscht. Ist ja nicht so schlimm, Loni, hab’ mir nur den Fuß verknackst. Ich brauche aber Dr. Nordens gute Salbe, weil ich zur Hütte fahren will.«

»Dann setzen Sie sich mal«, sagte Loni. »Es wird nicht lange dauern, bis der Chef mit dem Patienten fertig ist. Wo ist denn Bolko?«

»Der sitzt vor der Tür. Er weiß ja, dass er nicht in eine Arztpraxis für Menschen darf. Zum Tierarzt muss ich ihn allerdings mit sanfter Gewalt bringen«, sagte Sebastian schmunzelnd.

Für Loni, die sich für Männer nicht interessierte, war Sebastian ein Bild von einem Mann. Groß, kernig, jungenhaft, obgleich er bereits dreiunddreißig Jahre war. Sicher war er nicht jedermanns Geschmack, weil er sein Herz auf der Zunge trug und mit der Wahrheit und seiner Meinung nie hinter dem Berg hielt, was vor allem weibliche Wesen schwer vertragen konnten, aber für Loni war er von rechtem Schrot und Korn, und sie freute sich jedes Mal, wenn er kam. Krank war er eigentlich nie, aber doch so ein Mannsbild, das sich manchmal recht ungeschickt erwies, wenn es Dinge zu tun gab, von denen er nicht viel verstand. Schließlich war er von Berufs wegen nicht dafür prädestiniert, Hecken zu schneiden oder Regenrinnen auszuputzen und den Gartenzaun zu reparieren. Loni kannte seine diversen Verletzungen bereits zur Genüge, und

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