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Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein ‚Fall’, er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben. Die Serie von Patricia Vandenberg befindet sich inzwischen in der zweiten Autoren- und auch Arztgeneration.
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242 – Ein Mann und sein Geheimnis

Nr.: 242
Veröffentlichung: 29. September 2017
Erscheinungsweise: wöchentlich
Seitanzahl: 100
Autor: Patricia Vandenberg
Artikel-Nr.: 9783740922351

Dorle Halder schrak aus tiefem Schlummer empor, als ein jammervolles Stöhnen aus dem Nebenzimmer kam, dem ein gequältes Schluchzen folgte. Schnell sprang sie aus dem Bett und lief hinüber zu ihrer Tante Teresa. Aber sie war nicht wach. Sie wurde anscheinend wieder einmal von Albträumen geplagt.

»Bringt ihn nicht um, lasst ihn leben«, schluchzte sie. »Fabian, halt durch, komm zurück.«

Ganz deutlich kamen die Worte, und sie wiederholten sich. Seit Monaten kannte Dorle diese Angstträume, über die sie anfangs so erschrocken gewesen war. Jetzt fand sie die richtigen Worte, die beruhigten und trösteten.

»Fabian wird ja wiederkommen, Tante Tresi«, sagte sie weich, obgleich sie nicht wusste, ob diese Worte jetzt schon in das Bewusstsein der Älteren drangen, und erst recht wusste sie nicht, ob nicht auch diese jäh erwachte Hoffnung, die ein Zeitungsbericht vor ein paar Tagen vermittelt hatte, wieder zunichtegemacht wurde.

Fabian Mühlhauser, Teresas Sohn, war seit fast zwei Jahren in Afrika verschollen. Das Schicksal dieses jungen Arztes, der in einem Urwaldhospital tätig gewesen war, bewegte auch Dr. Daniel Norden, den Dorle am nächsten Morgen aufsuchte, da Teresa nach dieser unruhigen Nacht einen völlig apathischen Eindruck machte.

Sie hatte ihn nicht ins Haus rufen wollen, weil sie da nicht so mit ihm sprechen konnte, und die von ihr so sehr geliebte Tante sollte nicht denken, dass hinter ihrem Rücken getuschelt wurde.

Dorle war ein reizendes Mädchen und bot einen herz­erfrischenden Anblick trotz der kummervollen Augen. Dr. Norden begrüßte sie mit einem aufmunternden Lächeln.

»Wo drückt denn der Schuh, Dorle?«, fragte er. »Warum hast du nicht angerufen?«

Obgleich

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