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Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein ‚Fall’, er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben. Die Serie von Patricia Vandenberg befindet sich inzwischen in der zweiten Autoren- und auch Arztgeneration.
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238 – Gerettetes Leben

Nr.: 238
Veröffentlichung: 31. August 2017
Erscheinungsweise: wöchentlich
Seitanzahl: 100
Autor: Patricia Vandenberg
Artikel-Nr.: 9783740921347

Für Dr. Daniel Norden brachte der September anstrengende Tage. Die Ferien neigten sich dem Ende zu, das Wetter war nach wie vor deprimierend, und auch an diesem Abend kam er pudelnass von seinen Hausbesuchen heim.

»Meine Güte, ist der Wagen kaputt?«, fragte Fee erschrocken.

»Wieso?«, fragte er zurück.

»Weil du tropfnass bist.«

»Weißt du, Schatz, vier Besuche in einer Straße, da setze ich mich doch nicht immer wieder in den Wagen und fahre ein paar Meter. Allerdings hat mich dann auch ein regelrechter Wolkenbruch überrascht, als ich von den Rechenbachs zum Wagen zurückgelaufen bin.«

»Ist was mit Frau Rechenbach?«, fragte Fee aufhorchend. »Aber zieh dich erst um, mein Schatz, damit du nicht auch noch krank wirst.«

Die Kinder schliefen schon. Das heißt, es war anzunehmen, aber Anneka rief leise nach ihrem Papi, und Fee versprach ihr, dass er ihr noch gute Nacht sagen würde.

»Mein armer Papi muss immer so lange arbeiten«, flüsterte Anneka mitleidvoll.

Fee meinte auch, dass die letzten Wochen zu anstrengend gewesen wä­ren, da auch sonst noch ein paar Kollegen in Urlaub waren, aber was nütze das. Daniel ließ auch die Patienten von Kollegen nicht ohne Hilfe, wenn sie benötigt wurde.

Daniel hatte geduscht und erschien im molligen Hausanzug. Er hoffte, dass er nun endlich Ruhe haben würde. Zärtlich sagte er Anneka gute Nacht, und natürlich bekam sie auch ihre Bussis. Dann schaute er nach den Zwillingen, die aber schon in tiefstem Schlummer lagen, wie auch Danny und Felix, die die letzten Nächte vor Schulanfang noch richtig auskosteten.

Auf ihn wartete eine heiße Suppe, und selbstverständlich war

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