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Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein ‚Fall’, er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben. Die Serie von Patricia Vandenberg befindet sich inzwischen in der zweiten Autoren- und auch Arztgeneration.
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237 – Es war kein Zufall

Nr.: 237
Veröffentlichung: 28. August 2017
Erscheinungsweise: wöchentlich
Seitanzahl: 100
Autor: Patricia Vandenberg
Artikel-Nr.: 9783740921187

Es war der schwerste Tag in Markus Mauritz’ Leben, als seine so sehr geliebte Mutter beerdigt wurde.

Wie es ihr letzter Wille gewesen war, war die Stunde der Beisetzung geheim gehalten worden. Nur er, die Pflegerin Marie, der Anwalt Dr. Romanus und Julia Borchert standen am Grab. Sie hatte Markus allerdings keines Blickes gewürdigt, und als sie dann auf ihn zutrat, wandte er sich ab.

Er entfernte sich so schnell, dass Marie ihm gar nicht folgen konnte, aber sie hielt sich auch zurück, als sie sah, wie Julia Borchert ihm nachlief. Sie bemerkte es mit Skepsis und Unwillen.

Markus sah die junge Frau verächtlich an, als sie ihn am Arm packte und so festhielt, dass er sich nicht gleich befreien konnte.

»Das hättest du dir sparen können«, sagte er eisig, »oder denkst du etwa, dass sich für dich etwas ändert, nachdem Mutter nun gestorben ist?«

»Sei doch nicht so ungerecht, Markus«, sagte sie. »Ich tauge eben nicht zur Krankenpflegerin. Du hast das alles missverstanden. Ich habe doch meinen Beruf, und der lässt mir wenig Zeit fürs Privatleben.«

»Jetzt hast du sie«, erwiderte er gleichmütig. »Aber du müsstest doch wissen, dass es nicht allein um meine kranke Mutter ging.«

»Was du mir mit Günther Herrmann unterstellt hast, stimmt doch nicht«, stieß sie hervor. »Herrgott, kann man mit dir gar nicht mehr vernünftig reden?«

Er maß sie mit einem langen, so verächtlichen Blick, dass sie zusammenzuckte. »Du existierst nicht mehr für mich, und jetzt verschwinde ein für alle Mal aus meinem Leben.«

Julia Borchert wusste, dass sie keine Chance mehr bei

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