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Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein ‚Fall’, er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben. Die Serie von Patricia Vandenberg befindet sich inzwischen in der zweiten Autoren- und auch Arztgeneration.
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234 – So schön kann das Leben sein

Nr.: 234
Veröffentlichung: 7. August 2017
Erscheinungsweise: wöchentlich
Seitanzahl: 100
Autor: Patricia Vandenberg
Artikel-Nr.: 9783740920685

Als Nanette Bürck die Praxis von Dr. Norden betrat, wäre sie am liebsten sofort wieder umgekehrt. Aber da waren diese Schmerzen, ihr ganzes Gesicht war geschwollen und die Augen schon ganz schmal.

Sie wusste nicht, wie es geschehen war. Im Morgengrauen war sie aus dem Schlaf emporgeschreckt, weil plötzlich etwas auf ihrem Gesicht war, und sie hatte wohl instinktiv danach geschlagen. Sie hatte, wie immer, bei offenem Fenster geschlafen und einen tiefen gesunden Schlaf. Die Schwellung war auch langsam gekommen.

Sie hatte ihren drei Kindern noch, es waren bereits erwachsene Kinder, wie jeden Morgen das Frühstück zubereitet. Die schienen nichts bemerkt zu haben, nur Sandra hatte gefragt, ob sie Zahnschmerzen hätte.

Sie hatte abgewinkt und auch nicht gedacht, dass es so schlimm werden würde.

Aber nun sah sie das Mädchen vor Lonis Schreibtisch stehen. Es war Isabella Gramann, mit der Christoph, Nanettes ältester Sohn, seit ein paar Monaten befreundet war.

Bella wurde sie genannt, und sie bildete sich viel auf ihr hübsches Gesicht ein.

Jetzt lachte sie schallend auf. Es gellte in Nanettes Ohren, denn es war ein höhnisches Lachen.

»Zum Lachen ist das wirklich nicht, Fräulein Gramann«, sagte Loni empört und sah das Mädchen missbilligend an. »Sie werden jetzt warten müssen, das ist ein Notfall. Bitte, kommen Sie, Frau Bürck.«

Isabella zog einen Schmollmund. »Was haben Sie denn eigentlich gemacht?«, fragte sie mit ihrer hellen Stimme, die immer einen Kickser hatte, der Nanettes Ohren weh tat, aber Nanette war gar nicht in der Lage, eine Antwort zu geben. Sie griff sich an die Kehle, und für Loni

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