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Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein ‚Fall’, er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben. Die Serie von Patricia Vandenberg befindet sich inzwischen in der zweiten Autoren- und auch Arztgeneration.
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220 – Romina – ein Mädchen mit Herz

Nr.: 220
Veröffentlichung: 21. April 2017
Erscheinungsweise: wöchentlich
Seitanzahl: 100
Autor: Patricia Vandenberg
Artikel-Nr.: 9783740917494

Es war Freitag, der Dreizehnte, und achtzehn Uhr. Dr. Norden war nicht abergläubisch, aber es war ein wahrhaft schrecklicher Tag. Dreimal war er zu Unfällen gerufen worden, die durch plötzliches Glatteis verursacht worden waren, und bei einem hatte es zwei Schwerverletzte gegeben, die in die Behnisch-Klinik gebracht worden waren. Er wollte seinem Kollegen und Freund Dr. Behnisch helfen und saß wie auf Kohlen, denn bei Anneliese Ludolf, die jetzt in seinem Sprechzimmer saß, ging es nur um seelische Probleme.

»Ich schaffe das einfach nicht mehr. Ich weiß nicht, wie es noch weitergehen soll, Herr Doktor«, hatte sie gerade gesagt, als das Telefon wieder läutete.

»Wieder die Behnisch-Klinik«, tönte Lonis Stimme aus der Sprechanlage. »Dr. Behnisch bittet dringend um Ihre Hilfe.«

»Gut, ich komme«, sagte Dr. Norden. »Frau Ludolf, haben Sie bitte Verständnis. Ich nehme Sie mit. Ihre Wohnung liegt ja auf dem Weg, und auf der Fahrt können Sie mir sagen, wie ich Ihnen helfen kann. Wir sind heute arg im Druck wegen des Glatteises.«

»Wenn es mich treffen würde, was könnte mir Besseres passieren«, sagte Anneliese Ludolf tonlos.

»Ich möchte gern noch leben«, erwiderte Dr. Norden. »Meine Frau und meine fünf Kinder warten zu Hause.«

»Und ich habe nur den einen Sohn, und er ergreift die Partei meines Mannes«, sagte sie leise, während sie apathisch zu ihm ins Auto stieg. »Ich habe nichts mehr, nach fünfundzwanzig Jahren. Was habe ich denn falsch gemacht?«

»Wir werden in aller Ruhe darüber sprechen, wenn ich mehr Zeit habe, Frau Ludolf«, sagte Dr. Norden. »Mein Gott, sehen Sie doch, da

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