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Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein ‚Fall’, er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben. Die Serie von Patricia Vandenberg befindet sich inzwischen in der zweiten Autoren- und auch Arztgeneration.
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118 – Sie glaubte sich betrogen

Nr.: 118
Veröffentlichung: 19. März 2015
Erscheinungsweise: wöchentlich
Seitanzahl: 100
Autor: Patricia Vandenberg
Artikel-Nr.: 9783863778309
Dr. Norden tat es leid, seiner jungen Patientin sagen zu müssen, dass es mit dem Tennissport für die nächste Zeit für sie vorbei wäre, denn Cornelia Pöschel spielte nicht zu ihrem Vergnügen, sondern verdiente sich damit ihren Lebensunterhalt. Ihr erging es wie so vielen jungen Lehrern. Die ­Examen waren bestanden, aber eine Anstellung hatte sie nicht bekommen. Nun hatte sie sich auch noch eine Schulterprellung zugezogen, die nicht nur schmerzhaft war, sondern auch langwierig. »Ich bin schon so ein Pechvogel«, sagte sie deprimiert. »Es hatte sich so gut angelassen, und dummerweise habe ich nun auch das größere Appartement gemietet, das teurer ist als mein altes. Na, irgendetwas wird sich schon finden, damit ich über die Runden komme.« Es war reiner Zweckoptimismus. Zuversichtlich war Cornelia keineswegs, als sie dann die Praxis von Dr. Norden verließ. Was sollte sie denn machen? Die verletzte Schulter war schon ein großes Handicap. Maschineschreiben konnte sie auch nicht, also fiel auch eine Aushilfsstellung in einem Büro flach. Aber eine Freude hatte sie wenigstens zu erwarten, denn morgen würde Lutz kommen. Schon seit einem Jahr war sie mit dem Piloten Lutz Wartenburg befreundet, und früher hatten sie sich öfter sehen können. Aber dann hatte er zu einer ausländischen Fluggesellschaft gewechselt, weil er dort besser verdiente, und nun kam er nur noch selten nach München. Von Heirat war zwar nicht die Rede, denn beide waren nicht für eine übereilte Bindung, aber sie liebten sich. Cornelia war jedenfalls überzeugt, dass Lutz sie genauso liebte wie sie ihn.

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