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Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein ‚Fall’, er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben. Die Serie von Patricia Vandenberg befindet sich inzwischen in der zweiten Autoren- und auch Arztgeneration.
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112 – Gemeindeschwester Rosemarie

Nr.: 112
Veröffentlichung: 13. März 2015
Erscheinungsweise: wöchentlich
Seitanzahl: 100
Autor: Patricia Vandenberg
Artikel-Nr.: 9783863777951
Die Nebel wollten nicht weichen an diesem unfreundlichen Novembertag, und deshalb geriet auch der Verkehr immer wieder ins Stocken. Dr. Daniel Norden brauchte für seine Krankenbesuche noch mehr Zeit als sonst. Nun hatte er den letzten und dreizehnten noch vor sich. Er war nicht abergläubisch, doch den Besuch bei Maria Hellbrügg hatte er sich deshalb bis zuletzt aufgehoben, weil er wusste, dass Schwester Rosmarie sich seiner Patientin angenommen hatte, und dass diese bestens versorgt wurde. Seit zwei Monaten waltete die Gemeindeschwester Rosmarie Brink mit einer Aufopferung ohnegleichen ihres nicht leichten Amtes. Hin und wieder begegnete ihr Dr. Norden, wenn er Hausbesuche machte, aber weitaus öfter hörte er lobende und dankbare Worte über sie. An ihr hatten selbst die schwierigsten Patienten nichts auszusetzen. Ihn freute es. Er hatte seine Bedenken gehabt, ob sie mit diesen oft so unduldsamen Kranken zurechtkommen würde, als er sie kennenlernte, da sie einen eher verschlossenen Eindruck machte, doch ihre Taten zählten wohl mehr als Worte. Sie erfreute sich schon nach kurzer Zeit großer Beliebtheit. Als er vor der alten und sehr gepflegten Villa aus seinem Wagen stieg, öffnete ihm Schwester Rosmarie schon stürmisch die Tür. Offensichtlich hatte sie auf ihn gewartet. Etwas mehr als mittelgroß, schlank und biegsam, stand sie vor ihm. Ihr schmales ernstes Gesicht zeigte einen besonders sorgenvollen Ausdruck. Das lange rötlich-braune Haar war hochgesteckt und kringelte sich nur über der klaren, hohen Stirn in kleinen Löckchen. »Es geht Frau Hellbrügg gar nicht gut, Herr Doktor«, sagte sie leise. »Sie hatte eine schlechte Nacht.

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