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Die neue Praxis Dr. Norden - So war es nicht geplant, doch Dr. Danny Norden betrachtet es als Chance. Äußere Umstände zwingen ihn zu einem Neustart. Und diesen nimmt Danny tatkräftig in Angriff, auch, wenn er mit Abschied, Trennung, Wehmut verbunden ist. Dr. Danny Norden praktiziert jetzt in seiner neuen, modernen, bestens ausgestatteten Praxis. Mit Kompetenz, Feingefühl und Empathie geht er auf seine Patienten zu und schafft ein Klima, das die Genesung fördert: eben Dr. Danny Norden, wie er leibt und lebt, und er wird immer besser!
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51 – Was wäre ich ohne euch!

Nr.: 51
Veröffentlichung: 19. März 2024
Erscheinungsweise: monatlich
Seitanzahl: 100
Autor: Carmen von Lindenau
Artikel-Nr.: 9783989861251
»Ihr wart ein wunderschönes Brautpaar«, stellte Ophelia begeistert fest und wandte sich ihrer Großmutter zu, die neben ihr auf dem grünen Sofa im Esszimmer saß, während sie ihr das fertige Werk auf dem Laptop, den sie auf dem Schoß hielt, zeigte. Sie hatte es übernommen, die verschiedenen Filmaufnahmen, die die Familie von Ottilies und Hannes` Hochzeit vor vier Wochen aufgenommen hatte, zu einem Film zusammenzuschneiden. »Ich gebe zu, wir sehen recht gut aus«, stimmte Ottilie ihrer Enkelin lächelnd zu und betrachtete das Standbild, auf dem sie und Hannes zu sehen waren. Hannes trug einen dunkelblauen Anzug, ein weißes Hemd und eine silbergraue Fliege, sie ein weißes Kostüm mit einer schmal geschnittenen Jacke und weiße Pumps. Das schulterlange rote Haar, das Strahlen in ihren hellen blauen Augen, alles an ihr ließ keinen Zweifel daran, dass sie eine glückliche Frau war. Als Ophelia den Film weiterlaufen ließ, sah Ottilie sich mit Hannes und ihren Gästen auf der Fähre, die vom Ufer des Starnberger Sees aus zur Roseninsel fuhr. Die von einem dichten Laubwald bewachsene Insel galt im Raum München als eine der ersten Adressen für eine romantische Trauung. Nachdem die Fähre angelegt hatte, folgte die Kamera, die ein Freund von Hannes bediente, dem Brautpaar und den Gästen. Zuerst liefen sie einen von Hecken gesäumten Weg entlang, der in einem Rosengarten mündete. Die Blüten der kreisförmig angeordneten Rosenbüsche schillerten in den unterschiedlichsten roten und gelben Farbtönen. Am Ende des Weges stießen sie auf ein im alpenländischen Stil mit viel Holz erbauten Haus, dem Sitz des Standesamtes auf der Insel. Isabella Strobel, eine freundliche Mittvierzigerin im hellblauen Dirndl, die auch schon Daniel und Olivia getraut hatte, erwartete sie bereits im Trauzimmer. Auch dort war viel Holz verbaut worden, Parkettboden, Holzdecke, eine halbhohe Holzverschalung an den hellgrünen Wänden und holzumrahmte Flügeltüren, die den Blick auf den See freigaben. Die Hochzeitsgäste nahmen auf den dunklen Holzstühlen Platz und verfolgten die Zeremonie in andächtiger Stille. Auch Oda, die in der ersten Reihe auf Daniels Schoss saß, und Vincent, den Olivia im Arm hielt, hörten aufmerksam zu. Erst nachdem Ottilie und Hannes laut und deutlich »Ja« gesagt hatten, Hannes Ottilie in die Arme nahm und zärtlich küsste, meldeten sich die Zwillinge zu Wort. »Hannes Oma so lieb habe!«

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