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Dr. Brunner bewohnt mit seiner geliebten Frau Ulrike und einem Jagdhund namens Lump ein typisches Schwarzwaldhaus, in dem er auch seine Praxis betreibt. Ein Arzt für Leib und Seele. Die Serie zeichnet sich gegenüber dem Vorgänger durch ein völlig neues Konzept aus. Es wird noch größerer Wert auf Romantik, Spannung und sich weiterdichtende, zum Leben erwachende Romanfiguren, Charaktere und Typen gelegt. Eines darf verraten werden: Betörend schöne Frauen machen dem attraktiven Landdoktor schon bald den Hof. Und eine wirkliche Romanze beginnt...
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65 – Versteckspiel

Nr.: 65
Veröffentlichung: 20. März 2018
Erscheinungsweise: alle 2 Wochen
Seitanzahl: 100
Autor: Tessa Hofreiter
Artikel-Nr.: 9783740926793

»Grüß dich, Karolin, wie geht es deiner Großmutter?« Traudel kam aus der Bäckerei Höfner und sprach die junge Frau an, die mit einem Stoffballen unter dem Arm ihren Weg kreuzte. Sie trug rote Jeans und einen weißen Pullover, hatte blondes langes Haar und braune Augen.

»Hallo, Traudel«, entgegnete Karolin Birkner und blieb stehen. »Ich weiß ehrlich gesagt nicht so genau, wie es ihr geht. Ich denke, es gefällt ihr nicht so recht in der Seniorenresidenz«, seufzte sie.

»Hast du Zeit für einen Kaffee? Dann können wir darüber reden«, schlug Traudel vor, die schon lange mit Ottilie, Karolins Großmutter, befreundet war.

»Das ist eine gute Idee, ich könnte einen guten Rat gebrauchen«, erklärte sich Karolin sofort einverstanden.

»Komm, da wird gerade ein Tisch frei.« Traudel steuerte einen der kleinen runden Tische an, die zum Café Höfner gehörten und unter dem ausladenden Laubdach der alten Kastanie standen. »Zwei Kaffee, Ursel!«, rief sie der älteren Frau zu, die in einem honigfarbenen Dirndl die Gäste im Café bediente.

»Kommt!«, antwortete Ursel, die mit einem Tablett voller benutzter Tassen ins Haus huschte.

»Mei, der ist aber schön«, stellte Traudel fest, als sie auf den Stoffballen schaute, den Karolin auf einen Stuhl legte. Der seidige Stoff schillerte in den Farben des Regenbogens, die an einigen Stellen ineinanderliefen, woraus sich andere leuchtende Farben ergaben.

»Ich war gerade im Rathaus bei Bürgermeister Talhuber. Der Gemeinderat hat beschlossen, die Stühle in den Büros und den Wartebereichen farbenfreudiger zu gestalten. Frau Talhuber hat es übernommen, den Stoff auszusuchen. Fröhlich, bunt, mit dem Gefühl echter Lebensfreude, das waren

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