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Viola Maybach hat sich mit der reizvollen Serie "Der kleine Fürst" in die Herzen der Leserinnen und Leser geschrieben. Alles beginnt mit einem Schicksalsschlag: Das Fürstenpaar Leopold und Elisabeth von Sternberg kommt bei einem Hubschrauberunglück ums Leben. Ihr einziger Sohn, der 15jährige Christian von Sternberg, den jeder seit frühesten Kinderzeiten "Der kleine Fürst" nennt, wird mit Erreichen der Volljährigkeit die fürstlichen Geschicke übernehmen müssen. "Der kleine Fürst" ist vom heutigen Romanmarkt nicht mehr wegzudenken.
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134 – Die Schöne und der Abenteurer

Nr.: 134
Veröffentlichung: 13. Februar 2017
Erscheinungsweise: alle 2 Wochen
Seitanzahl: 100
Autor: Viola Maybach
Artikel-Nr.: 9783740914875

Seit wann liest du denn Illustrierte?«, erkundigte sich Laura Behrend verwundert bei ihrer Freundin und Kollegin Marina von Ahringen, als sie mit einem Becher Kaffee in der Hand den Aufenthaltsraum betrat. Die beiden jungen Frauen waren Krankenschwestern in einer Kinderklinik im süddeutschen Raum, in der Nähe von Stuttgart. Eine halbe Stunde Pause lag vor ihnen.

Marina von Ahringen hob den Blick. »Nie«, antwortete sie mit flüchtigem Lächeln. »Und ich würde es auch jetzt nicht tun, wenn diese hier nicht aufgeschlagen auf dem Tisch gelegen hätte. Ich bin an den Fotos hängen geblieben.«

Sie sah sehr zart und zerbrechlich aus mit ihren feinen hellblonden Haaren, den großen Augen und dem schönen Mund, aber wer sie näher kannte, wusste, dass sich hinter ihrem zarten Äußeren ein starker Wille verbarg. Marina war eine ausgezeichnete Krankenschwester, und niemandem gelang es so gut wie ihr, unglückliche Kinder zu trösten. Es gab nicht wenige Männer in der Klinik, die sich ihr gern genähert hätten, es jedoch nicht wagten. Marina konnte, wenn sie es darauf anlegte, sehr unnahbar wirken, und das hatte bis jetzt noch jeden entmutigt. Sie war erst vor Kurzem wieder an die Klinik zurückgekehrt, nachdem sie zwei Jahre in Afrika gearbeitet hatte.

Laura war ganz anders als ihre Freundin: eine attraktive Brünette, die gern flirtete und es liebte, wenn Männer sich um sie bemühten. Aber es blieb beim Flirten. Bisher hatte sie noch jeden Arzt oder Pfleger abblitzen lassen, der mehr von ihr gewollt hatte. »Eine Beziehung mit einem Kollegen? Niemals!«, sagte sie immer.

Beliebt waren sie beide,

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